Die besten Songs in Film und Serie #002

Inzwischen kennt ihr ja die Rubrik „Die besten Songs in Film und Serie„, und ich hab‘ euch noch mehr Songperlen aus Filmen zusammengetragen – viel Spaß!

6. Blow

„Blinded by the light“ von Manfred Mann’s Earth Band bringt am besten die Desorientierung des Protagonisten aus Blow von Ted Demme auf den Punkt. Es ist ein eingängiger und mitreißender Song mit einem pointiertem Chorus. Klassiker!

7. Magnolia

„One“ von Aimee Man ist ein klassischer Popsong, der das innere Gefüge der Protagonisten aus Paul Thomas Andersons Magnolia treffend zusammenfasst. Auch der restliche Soundtrack enthält wunderschöne Songs von Aimee Man, einfach mal reinhören!

8. Memento

David Bowie darf in so einer Auflistung natürlich auf gar keinen Fall fehlen (und genauso wenig Christopher Nolan)! Also hab‘ ich euch seinen Song „Something in the air“ herausgesucht.

9. Lost Highway

„This magic moment“ von Lou Reed stammt vom Lost Highway-Soundtrack. David Lynch‚ verstörender Mystery-Neo-Noir-Thriller versammelt musikalische Rock-Schwergewichte wie die Industrial-Band Nine Inch Nails, die Smashing Pumpkins oder David Bowie.

10. Looper

Als Anticon-Fan erster Stunde hab‘ ich bei der Sichtung von Looper von Rian Johnson zunächst gar nicht glauben können, was meine Ohren da hören: Son Lux‘ „Weapons“ in einem Hollywood-Film? Die experimentelle Electro-Ballade spiegelt musikalisch den rauschhaften Zustand Joseph Gordon-Levitt wider. Perfekt! Ich hab‘ euch die Szene und den gesamten Song verlinkt.

Die besten Songs in Film und Serie #001

Mein Blogger-Kollege taranKino hat die Rubrik „Die besten Songs in Film und Serie“ ins Leben gerufen und den Stab unter anderem an meine Wenigkeit weitergereicht. Das lass ich mir natürlich nicht zweimal sagen. Er hat allerdings mit Pulp Fiction, Resevoir Dogs, Fight Club und Requiem for a Dream gleich eine handvoll Filme aufgelistet, die ich auch gewählt hätte. Egal, ist ja nicht so, dass es nicht noch mehr gute Songs in Film (und Serie) gäbe.

1. Pi

Die besten Songs kommen bei mir (natürlich auch) aus meinem Lieblingsfilm. Darren Aronofsky hat in Pi Electro-Größen wie Aphex Twin oder Autechre und Drum ’n Bass-Legende Roni Size vereint und den Trip-Hop-Giganten Massiv Attack mit dem Track „Angel“ ins Boot geholt, um seine schwarzweiße Dekonstruktion des Kinos zu untermalen. Der Einsatz des begnadeten Clint Mansell veredelt den Soundtrack.

„Der Film kotzt Walt Disney auf’s Zeichenbrett und der Sound dreht Madonna den Hals um“

2. Donnie Darko

Für mich stammt der traurigste Song ever aus Richard Kellys Debüt- und vieldiskutierten Kultfilm Donnie Darko: Der einzige Song des Films „Mad world“ bringt die Weltsicht des Protagonisten perfekt auf den Punkt und setzt dem Film die Krone auf. Stimmungsmäßig ist der Soundtrack ansonsten stark von der 1980er Soundästhetik geprägt. Der stimmungsvolle und klare strukturiere Popsong steht diametral zur komplexen und interpretationsbedürftigen Story.

3. Drive

Der coolste Soundtrack stammt wohl aus Nicolas Winding Refns Hollywood-Durchruch Drive. Die wenigen Songs sind stilisierte Verbeugungen vor dem 80er Jahre Synthie-Pop. Ich euch mal von „Nightcall“ von Kavinsky & Lovefoxxxx rausgesucht, aber hört euch ruhig auch mal die anderen Songs an, wenn euch das Genre gefällt: „Under your spell“ von Desire und „A Real Hero“ von College. Ach ja, und die Songs untermalen perfekt die Zeitlupen-Halbtote-Sequenzen des Films. Die Chromatics (das Album Night Drive ist auch empfehlenswert) sorgen mit „Tick of the Clock“ für den spannendsten Score, der bei der Heist-Szene eingespielt wird.

4. The Fighter

In David O. Russels The Figther (hier bekam Christian Bale endlich seinen Oscar!) gibt es einen mitreißenden Retro-Funk-Rock-Song, dem man sich einfach nicht entziehen kann: „How you like me now?“ von The Heavy stellt eine Mischung aus James Brown und Rage against the Machine dar, passt hervorragend zu den Boxszenen mit Mark Wahlberg und steckt „Eye of the Tiger“ aus Rocky in die Tasche. Leider hat mich die Band ansonsten nicht weiter überzeugen können.

5. Django Unchained

Ein absoluter Soul-Kracher zum Abfeiern ist für mich „What did that to you?“ von John Legend aus Quentin Tarantinos Rache-Western-Satire Django Unchained. Der teils überladene Film (meiner Meinung nach hat Tarantino den Film in der zweiten Hälfte verhunzt) hat einen teils überladenen Soundtrack (weniger ist mehr), aber der Soultrack strahlt heraus und trägt passend die Stimmung des Streifens.

Die besten Filmklassiker des 21. Jahrhunderts: Die 2010er Jahre

Das Jahrzehnt ist gerade mal zur Hälfte abgeschlossen, und doch gibt’s schon den einen oder anderen jüngeren Filmklassiker. Mit von der Partie sind nachwievor die Coen-Brüder, Darren Aronofsky und Christopher Nolan. Altbekannte Meister wie Quentin Tarantino, Terrence Malick oder Martin Scorcese zeigen, dass sie immer noch nicht ihr Pulver verschossen haben. Neu auf der Bühne erscheinen mit David O. Russel und Steve McQueen zwei originelle/talentierte Filmemacher. Aus Deutschland kommt so gut wie nichts bislang. Jacques Audiard hält einsam die Fahne für Frankreich hoch.

Die 2010er Jahre

Black Swan (2010)

*Un prophete (2010)*

Inception (2010)

*The Fighter (2010)*

True Grit (2010)

*The Tree of Life (2011)*

*Shame (2011)*

*Oh boy (2012)*

Django Unchained (2012)

Liebe (2012)

American Hustle (2014)

The Wolf of Wall Street (2014)

Birdman: Or The Unexpected Virtue of Ignorance (2014)

Was hat euch in den 2010er Jahren in puncto Autorenkino bisher am besten gefallen?

Die besten Songs in Film und Serie – Teil 1

Genial! Mein Blogger-Kollege (und Bruder im Geiste) taranKino hat einen reizvolle Rubrik begonnen: „Die besten Songs in Film und Serie“. Find‘ ich so gut (hätte von mir sein können ;-), dass ich es hier in meinem Blog reblogge. Außerdem hat er mich nominiert, was heißt, dass ich demnächst meine eigenen Favoriten zur Rubrik präsentieren werde. Nochmal ein dickes dankeschön an taranKino für die Stabübergabe und jetzt viel Spaß beim Lesen (und mitdiskutieren)!

taranKino

Das kennen wir wohl alle. Der ausgewählte Film läuft über Leinwand oder heimatliche Mattscheibe. Und plötzlich geschieht es: Ein magischer Moment entfaltet sich, ein Song setzt ein und sorgt für Gänsehaut. Man schmilzt dahin. Oft völlig egal wie sehr das Gesehene bisher begeistern konnte, diese eine Szene nimmt dich in ihren Bann, geht eine wundervolle Symbiose zweier unterschiedlicher und doch einander so nahen Künste ein.
Filme und Musik verbinden wir untrennbar mit Momenten in unserem Leben. Die beste und einzige Art der Zeitreise, die uns Menschen heute möglich ist. Für lange, lange Zeit fest in unserem Gedächtnis verankert, lassen wir uns von diesen beiden wunderbaren Medien in die Vergangenheit entführen. Zeitgleich zeigen sie zu welchen Wundern der Mensch möglich ist. Was wäre das Leben ohne Musik und auch Film?
Auf jedenfalls Eines: Weniger schön.

Und deshalb möchte ich mich heute den für mich perfekt mit Musik untermalten Momenten in Film und Serie widmen. Unglaublich viele wunderbare Songs…

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Die besten Filmklassiker des 21. Jahrhunderts: Die 2000er Jahre

Wie waren die 2000er Jahre für das Autorenkino? Nachdem Werner Herzog in den 1990er Jahren (für mich) nichts Nennenswertes fabriziert hat, meldet sich der exzessive Deutsche gleich mit drei Hollywood-Filmen (mit Christian Bale, Michael Shannon und Nicolas Cage) zurück! Ansonsten kann das Deutsche Kino mit Christian Petzold und Hans-Christian Schmid zwei neue interessante Talente vorweisen.

Mit Alejandro González Iñárritu (u.a. mit Sean Penn und Naomi Watts), Darren Aronofsky und Christopher Nolan (mit u.a. Christian Bale und Hugh Jackman) sind gleich drei starke Hollywood-Autorenkinoregisseure an den Start gegangen.

Jacques Audiard und Jean-François Richet (Vincent Cassel) sorgen dafür, dass Frankreich nicht in Vergessenheit gerät.

Insgesamt dominiert beim Autorenkino eine dokumentarisch-realistische Kameraführung und exzessive Plots mit starker Sogwirkung und fragilen/ambivalenten Figuren. Bei Interesse könnt ihr euch die Rezis zu den Filmen (farbig gekennzeichnet) durchlesen meine tipps sind mit *Sternchen* markiert – viel Spaß!

Die 2000er Jahre

Amores Perros (2000)

Die innere Sicherheit (2000)

Requiem for a Dream (2000)

Memento (2000)

Donnie Darko (2001)

*Sur mes lèvres (2001)*

21 Grams (2003)

*Lichter (2003)*

Oldboy (2003)

*Muxmäuschenstill (2004)*

Der freie Wille (2006)

*Rescue Dawn (2006)*

*The Prestige (2006)*

*Stay (2006)*

*There will be Blood (2007)*

Yella (2007)

*Le scaphandre et le papillon (2007)*

No Country for Old Men (2007)

Jerichow (2008)

*L’Instinct de mort (2008)*

*Hunger (2008)*

The Wrestler (2008)

The Dark Knight (2008)

*Un prophete (2009)*

*My Son, My Son, What Have Ye Done (2009)*

Inglourious Basterds (2009)

*Das weiße Band (2009)*

The Bad Lieutenant: Port of Call New Orleans (2009)

*L’Instinct de mort (2009)*

Was sind eure liebsten Filmklassiker aus den 2000er Jahren?

Die 5 besten (Anti-)Utopien des Comics

Wie kann sich der Mensch verbessern? Wie kann die Gesellschaft gerechter werden? Diese Fragen beantworten (literarische) Utopien seit Thomas MorusUtopia (1516) mit idealen Staatswesen bzw. Gesellschaftsformen, die sich auf hermetisch abgeriegelte Regionen (oft Inseln, auch Staaten und später Planeten). Zuvor gab es bereits philosophische Texte in der griechischen Antike, doch die eigentliche Blütezeit des Staatsromans markiert Morus generischen Klassiker.

Im 20. Jahrhundert etablierte sich als Folge und Kritik an der fortschreitenden Industrialisierung und Rationalisierung die Anti-Utopie, also der Entwurf von Negativstaaten bzw. negativen Gesellschaftsformen, die u.a. mit George Orwells Nineteen Eighty-Four (1949) ihren Höhepunkt erreichte. Erst mit Ernest Callenbachs ökologischer Utopie Ecotopia (1975) gab auch wieder ideale Gesellschaftsformen innherhalb der Literaturgeschichte.

Übrigens gibt es mannigfaltige Mischformen, vor allem in Verbindung mit Science-Fiction-Subgenres wie Space Operas, Near-Future-Thriller, Cyber Punk oder Postapokalypsen. Allzu oft werden negative Science-Fiction-Szenarien als Dystopien bezeichnet, obwohl sie keine umfassenden Gesellschaftsentwürfe enthalten, sondern lediglich vereinzelte negative Aspekte aufgreifen.

Vor diesem (viel zu kurz skizzierten) Hintergrund sind die gleich aufgezeigten Comics zu betrachten, die sich allesamt mehr oder weniger auf die klassischen Texte beziehen bzw. deren Ideen aufgreifen.

La ville qui n’existait pas (1977) von Pierre Christin und Enki Bilal

Der utopische Entwurf bezieht sich nur auf eine Stadt, die unter einer Glaskuppel zum sozialen Arbeiterparadies werden soll. Parabelhaft und kunstvoll illustriert!

V for Vendetta (1982-89) von Alan Moore und David Lloyd

Moore hat mit dieser Miniserie eine polyphone Dystopie geschaffen, die als (pop)kulturell-literarische Amalgam-Hommage vor allem an Orwell, Aldous Huxley, Ray Bradbury, Judge Dredd, Vincent Price, David Bowie, Beethoven, Thomas Pynchon und Robin Hood verstanden werden muss. Schicht und ergreifend ein Meisterwerk (sowohl des Comics und als auch der Anti-Utopie) und weit besser als seine Filmadaption!

Tipp: Ich schwör‘ auf die schwarzweiße Edition, die auf Deutsch bei Speed erschienen ist. Sonst les‘ auch lieber auf Englisch/ im Original, aber der Text ist sehr anspruchsvoll (teilweise Passagen im Shakespeare-Englisch).

S.O.S. Bonheur (1984-86) von Jean van Hamme und Griffo

Hier überwacht das kommunistische Staatswesen das Glück der Menschen bis zum geplanten Urlaub. Van Hamme konzentriert sich auf das Alltagsleben der Bürger und liefert dadurch unnachahmliche dramatische Schlaglichter. Realistisch und (im besten Sinne) zurückhaltend-spröd illiustriert!

Ursprünglich in drei Bänden veröffentlich, gibt es beim schreiber&leser-Imprint Alles Gute! eine schöne Gesamtausgabe.

La guerre éternelle (1988-89) von Joe Haldeman und Marvano

Comicadaption des dystopischen Anti-Kriegsromans von Haldeman. Inhaltlich beginnt die Miniserie als Space-Opera und endet als Dystopie. Es geht um die Desillusionierung durch Krieg und die Entfremdung bei der sich veränderten Gesellschaft in der Heimat. Erzählerisch verwendet Marvano in La guerre éternelle an Frank Miller angelehnte Fernsehnachrichtensequenzen. Absoluter Klassiker!

Ähnlich wie S.O.S. Bonheur ursprünglich in drei Bänden erschienen und zuletzt als gebundene Gesamtausgabe von Carlsen veröffentlicht worden

Fahrenheit 451 (2010) von Ray Bradbury und Tim Hamilton

Diese Comicadaption vermischt stilistisch Art Déco mit Noir und hebt dadurch gewisse Aspekte des Romans hervor. Inhaltich sollte eh jeder die Geschichte von Bradbury kennen, der hierfür das Vorwort verfasst hat. Auch als Comic ein Klassiker!

Auf Deutsch bei Eichborn erschienen.

Die besten Filmklassiker des 20. Jahrhunderts: die 1990er Jahre

Die 1990er Jahre sind das Jahrzehnt, in dem ich die Klassiker (zumindest gegen Ende der 90er) als Zeitzeuge gesehen habe (und nicht wie bei 1920-1940, 1950er, 1960er, 1970er oder 1980er als Historiker).

Hollywood is back – vor allem Jim Jarmusch, Ethan & Joel Coen und David Lynch sorgen für außergewöhnliches Autorenkino. Oliver Stone und Quentin Tarantino bringen das Thema „Gewalt“ auf neue Art auf die Leinwand.

Mit David Fincher (mit Brad Pitt und Edward Norton), Darren Aronofsky und Paul Thomas Anderson (mit Phlipp Seymour Hoffman) erscheinen zum Ende hin neue innovative Talente. Spike Jonze beweist erstmals erfolgreich, dass Musikvideo-Regisseure auch zum Film wechseln können.

International sind Krzysztof Kieślowski (mit seiner wegweisenden Trilogie), Lars von Trier, Roberto Benigni, Hans-Christian Schmid und Wim Wenders erwähnenswert, weil sie besondere Erzählweisen verwenden.

8. Die 1990er

Bis ans Ende der Welt (1991)

Night on Earth (1991)

Reservoir Dogs (1992)

*Trois couleurs: Bleu (1993)*

Pulp Fiction (1994)

Natural Born Killers (1994)

*Trois couleurs: Blanche (1994)*

*Trois couleurs: Rouge (1994)*

Dead Man (1995)

Twelve Monkeys (1995)

Fargo (1996)

Lost Highway (1997)

La vita è bella (1997)

*Pi (1998)*

Festen (1998)

23 – Nichts ist so wie es scheint (1998)

Fight Club (1999)

Magnolia (1999)

Being John Malkovich (1999)

Die besten Filmklassiker des 20. Jahrhunderts: die 1980er Jahre

Wow, was für ein Marathon. Wir haben uns jetzt schon ganz gut durch das 20. Filmjahrhundert geschlagen (1920-1950, 1950er, 1960er und 1970er). Und erst jetzt kommen wir in das Jahrzehnt, in dem ich geboren wurde. Von den aufgelisteten Filmen hatte ich zu Kindeszeiten natürlich keine Notiz genommen.

Das Deutsche Kino brilliert auch in den 80ern wieder. Doch anstelle von Werner Herzog ist es nun Wim Wenders, der das Ruder übernommen hat, aber auch Herzog, Rainer Werner Fassbinder und Margarethe von Trotta sind noch mit von der Partie.

Mit David Lynch und Jim Jarmusch (u.a. mit Tom Waits und Roberto Benigni) erscheinen zwei höchst interessante US-Regisseure auf der Bildfläche und Stanley Kubrick hat auch in diesem Jahrzehnt ein Wörtchen mitzureden. Terry Gilliam verlässt die Pythons und begibt sich erfolgreich auf Solo-Pfade.

Für das Autorenkino sind die 1980er Jahre insgesamt ein schwächers Jahrzehnt. Das Mainstreamkino trumpft immer mehr mit Special Effects auf. Dystopien und Postapokalypsen (hier von Ridley Scott, Terry Gilliam und John Carpenter) erleben eine Hochkonjunktur.

7. Die 1980er

The Elephant Man (1980)

Le Dernier Métro (1980)

*Die bleierne Zeit (1981)*

*La Femme d’à côté (1981)*

Escape from New York (1981)

*Die Sehnsucht der Veronika Voss (1982)*

Blade Runner (1982)

Fitzcarraldo (1982)

*Vivement dimanche! (1983)*

Paris, Texas (1984)

Brazil (1985)

Blue Velvet (1986)

Down by Law (1986)

*Der Himmel über Berlin (1987)*

Full Metal Jacket (1987)

Die besten Filmklassiker des 20. Jahrhunderts: die 1970er Jahre

So. Jetzt ist schon ganz viel passiert. Ich hab‘ euch jetzt meine Filmhighlights aus den 1920er bis 1940ern, 1950ern und 1960ern vorgestellt. Und nun kommen die Siebziger!

In den ausgehenden 1970er Jahren ist mir ein Hang zum apokalyptischen und ekstatischen Kino aufgefallen: mein russischer Lieblingsregisseur Andrej Tarkowski und Werner Herzog (mit Josef Bierbichler) erkunden das Mystische. Francis Ford Coppola und die Deutsche Garde (u.a. Alexander Kluge, Rainer Werner Fassbinder, Edgar Reitz und Volker Schlöndorff) reflektieren die historischen Großereignisse. Werner Herzog (mit Klaus Kinski), Milos Forman (mit Jack Nicholson) und Martin Scorcese (mit Robert DeNiro) studieren den Wahnsinn resp. die Ekstase.

Der Krimi erfährt durch Roman Polanski (Film Noir mit Nicholson), Sidney Lumet (biografischer Krimi mit Al Pacino), George Roy Hill (Heist-Komödie mit Paul Newman und Robert Redford), Sydney Pollack (Polit-Thriller mit Redford und Faye Dunaway) und Jean-Pierre Melville (Roman Noir/Heist-Thriller mit Alain Delon und Catherine Deneuve) eine Neubelebung.

Und: Das deutsche Kino ist wieder zurück! Der Neue Deutsche Film wird von Regisseuren wie Herzog, Kluge, Schlöndorff, Reitz, Wim Wenders und Fassbinder vertreten, die für für anspruchsvolles Autorenkino stehen.

6. Die 1970er

*Le Cercle Rouge (1970)*

A Clockwork Orange (1971)

Aguirre, der Zorn Gottes (1972)

The Godfather (1972)

*Un Flic (1972)*

*Don’t look now (1973)*

Mean Streets (1973)

The Sting (1973)

Welt am Draht (1973)

Serpico (1973)

The Godfather Part II (1974)

Chinatown (1974)

*Angst essen Seele auf (1974)*

Martha (1974)

*Die verlorene Ehre der Katharina Blum (1975)*

Three Days of the Condor (1975)

One Flew Over the Cuckoo’s Nest (1975)

Angst vor der Angst (1975)

Network (1976)

Taxi Driver (1976)

*Mort d’un pourri (1977)*

*Herz aus Glas (1976)*

*Deutschland im Herbst (1978)*

*Die Ehe der Maria Braun (1978)*

*Stalker (1979)*

Apocalypse Now (1979)

Und jetzt seid wieder ihr dran? Was hat euch in den Siebzigern gefallen?

Die besten Filmklassiker des 20. Jahrhunderts: die 1960er Jahre

Was sind eure liebsten Filmklassiker? Nachdem ich euch meine Favoriten aus den 1920er bis 1940er und die 1950er Jahre vorgestellt hatte, sind hier nun die 1960er Jahre.

In den 1960er Jahren erlischt die Dominanz der USA (Alfred Hitchcock mit Anthony Perkins und Janet Leigh, Billy Wilder und Sam Spade mit Dustin Hoffman und Norman Jewison mit Paul Newman) und die Liste wird internationaler (z.B. Andrej Tarkowski, Frederico Fellini und Luchino Visconti) und mit drei Science-Fiction-Werken (u.a. von Stanley Kubrick) auch phantastischer.

Die Nouvelle Vague rockt mit sechs Filmen das Jahrzehnt (Jean-Luc Godard u.a. mit Brigitte Bardot und Fritz Lang und François Truffaut u.a. mit Jeanne Moreau) und selbst Orson Welles dreht (mit Jeanne Moreau, Romy Schneider und Anthony Perkins) in Frankreich. Mit Henri Verneuil ist dazu noch ein weiterer Franzose (außerhalb der Nouvelle Vague) vertreten.

5. Die 1960er

Psycho (1960)

*Tirez sur le pianiste (1960)*

*The Apartment (1960)*

Rocco e i suoi fratelli (1960)

À bout de souffle (1960)

*Ivanovo detstvo (1962)*

*Le procès (1962)*

Le mépris (1963)

Mélodie en sous-sol (1963)

(1963)

Bande à part (1964)

Alphaville, une étrange aventure de Lemmy Caution (1965)

Pierrot le fou (1965)

Fahrenheit 451 (1966)

*Andrei Rublev (1966)*

*La mariée était en noir (1967)*

La Chinoise (1967)

Week End (1967)

Bonny and Clyde (1968)

The Thomas Crown Affair (1968)

The Graduate (1967)

2001: A Space Odyssey (1968)

Was sind eure Lieblingsfilme aus den 1960er Jahren?