Media Monday #214 u.a. über Filmfinale, Untote und Lieblingsautoren

Am Wochenende bin ich medienbezogen nicht zu viel gekommen: Kein Film, dafür Bombenwetter und deshalb standen Basketball und Comiclesen auf dem Programm: Supreme: Blue Rose von Warren Ellis und Tula Lotay. Letztere läuft Gefahr, zu meiner neuen Lieblingszeichnerin zu werden: Konnte sie mich schon mit ihrem Beitrag zu Bodies von Si Spencer überzeugen, zementierte sie ihr Können nun zusätzlich. Inhaltlich ist Supreme: Blue Rose ein verschachtelt erzählt und innovativ illustrierter Zeitreise-Thriller, abgeschlossen in einem Band. Es handelt sich dabei jedoch nicht um geläufige Genrekost, sondern um ein konzeptuell ausgeklügeltes Szenario mit komplexer Handlung, interessanten Figuren und kaum Action. Doch genug davon, hier sind wie meine Antworten zum Media Monday von Medien_Journal.

Media Monday #214

1. Inspiriert von heute: Was war euer Nerven aufreibendstes, schlimmstes, ärgerlichstes Blog-Erlebnis? Bisher hatte ich glücklicherweise kein vergleichbares Blog-Erlebnis *dreimal auf Holz geklopft*.

2. Am meisten enttäuschendes Filmfinale für mich war ja Dredd, weil im Prinzip der gesamte Film ein „enttäuschendes Filmfinale“ darstellt.

3. Interpretationen von Untoten gab es ja schon in jeglicher Coleur, ob jetzt von Zombies, Vampiren oder sonst etwas die Rede ist. Die mir liebste Auslegung/Darstellung ist und bleibt allerdings From Dusk till Dawn, denn noch nie gab es einen ungewöhnlicheren Ansatz.

4. Müsste ich eine/n Lieblingsautor/in oder -schriftsteller/in benennen, es wäre wohl schwierig, sich auf einen festzulegen. Momentan sind es Ales Kot und Ed Brubaker im US-Comicbereich, Manu Larcenet und Gipi bei Graphic Novels, Jean Dufaux und André Juillard im franko-belgischen Comicbereich. Im klassischen Romanbereich wäre es wohl Philipp K. Dick (aber das ist phasenweise bei mir).

5. Es wäre der absolute Traum, in/auf Ökotopia aus der literarischen Utopie Ecotopia von Ernest Callenbach zu leben, denn dort ist alles nach ökologisch und sozial verträglichen Gesichtspunkten strukturiert.

6. Filmische Satiren sind nicht mir Paradodien zu verwechseln und sind meist nicht so gut, wie literarische Satiren.

7. Zuletzt habe ich House of Cards Season 1 und das war nur okay, weil der Protagonist keine Gegner und keine Herausforderung hatte, die Thematik mich kalt ließ und die Charaktere allesamt unsympathisch waren.

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2 Kommentare

  1. bullion · August 3, 2015

    Das dürfte die erste wirklich schlechte Kritik sein, die ich je zu „House of Cards“ gelesen habe. Zeit mir selbst eine Meinung zu bilden!

    Gefällt 1 Person

    • z-wie-klugscheisser · August 4, 2015

      Sonst erhält die Serie viel Lob, stimmt. Als ich in der Twitter-Community neulich meine Meinung geäußert habe, kamen gleich vier zustimmende Kommentare. HOC ist keinesfalls grottenschlecht, aber verleitet mich auch nicht dazu, weiterzuschauen.

      Gefällt 1 Person

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