Comics sammeln, aber wie? Teil II

Es ist vollbracht: Mein Regal hat Nachwuchs bekommen! Es sind Obstkisten geworden. Der Unterschied zu handelsüblichen Weinkisten ist der, dass Obstkisten von innen genagelt werden, so dass schräge oder längliche Bälkchen an den Ecken Platz wegnehmen. Dafür sehen sie von außen besser aus. Ein weiterer Unterschied ist das Format: diese Obstkisten haben quer gelegt die perfekte Höhe für US-Trades und können hoch gestellt großformatige Franko-Belgier beherbergen.

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Zuerst war Handarbeit angesagt: abkehren und abwaschen. Dann in der Sonne trocknen lassen.

Beim Einräumen der obdachlosen Comic-Exemplare stand ich natürlich vor einem enormen Problem: Wie sortiere ich vernünftig und stimmig? Meine Kritierien hatte ich euch ja bereits hier im Blog ausgebreitet.

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Also ich hab‘ mich schlussendlich dazu entschieden fünf Obstkisten für US-Trades, also quer zu verwenden. So konnte ich eine Obstkiste für Alan Moore und Frank Miller bereitstellen (oben links, über den beiden hochkantigen), eine für Dave McKean, Brian Wood und Image-Serien (oben links bei den vier querformatigen) eine für Ed Brubaker (oben rechts bei den vier querformatigen Kisten), eine für Vertigo/DC- und DC-Titel wie Grant Morrison und J. M. DeMatteis (unten links beim Quartett) sowie Marvel-Titel (unten rechts beim Quartett).

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Die beiden hochkantigen Kisten (unten links) hab‘ ich mir franko-belgischem Überschuss bestückt, der thematisch oder stilistisch eine hohe Affinität zu US-Comics besitzt: Alejandro Jodorowsky, Boucq, Moebius und Jerome Charyn. Ganz witzig ist auch die freie Nische für formell oder inhaltich herausfallende US-Comics.

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Links biegen sich im großen weißen Regal (Achtung skandinavischer Billigschrott!) schon die Bretter durch. Hier sind meine Graphic Novels (u.a. von Joan Sfar, Christohe Blain, Marc-Antoine Matthieu oder Will Eisner) und franko-belgischen Alben (u.a. Klassiker von François Schuiten, Enki Bilal, André Juillard oder Hugo Pratt) aufgehoben. Links daneben (leider abgeschnitten und nicht mehr richtig im Sichtfeld) beginnt dann ein Regal mit Romanen und im untersten Fach sind noch Mangas (genauer nur Gegikas von Jirō Taniguchi) und niedrige Graphic Novels verstaut. Beim nächsten Mal zeige ich euch noch den Rest (im Wohnzimmer und Keller).

Wie sammelt ihr? Auf welche Regalsysteme schwört ihr? Wie sortiert ihr?

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2 Kommentare

  1. bullion · März 18, 2015

    Coole Idee! 🙂

    Ich sammel zwar keine Comics, doch sollte ich mir mal so langsam Gedanken über meine DVDs und Blu-rays im neuen Haus machen. Hmm…

    Gefällt 1 Person

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